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ALL FOR EVES führt nur Marken im Sortiment, die auf aggressive Chemikalien verzichten. Nimmt man die Liste der Inhaltsstoffe jedoch genauer unter die Lupe, stellt man fest, dass man fast ein Chemiestudium benötigt, um herauszufinden mit was genau man es eigentlich zu tun hat. Chemiker sind wir auch nicht, wir versuchen Ihnen hier jedoch einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe zu geben.




DARAUF VERZICHTEN UNSERE MARKEN
  • Erdöl-/Rohölprodukte, Paraffine, Silikone
    Erdölderivate hinterlassen einen öligen Film auf der Haut um Feuchtigkeit zu binden. Äußerlich gesehen macht es die Haut weich und seidig, jedoch verhindert es die natürliche Atmung und Sauerstoffaufnahme der Haut und bindet somit Giftstoffe und Fremdstoffe, die auf Dauer die körpereigene Feuchtigkeitsregulierung stören. Verstopfte Poren, Akne und Hautirritationen sind die Folge. Paraffine werden aus den Rückständen, die bei der Erdöldestillation anfallen, gewonnen. Für die Industrie ist es am einfachsten und billigsten sie einzusetzen, da sich Emulsionen auf Basis von Erdölprodukten gut verarbeiten lassen und lange haltbar sind. Mineralöle findet man vorwiegend in Produkten wie Babyöl, Bade- und Körperölen.

    • Formaldehyd und Formaldehyd-Abspaltungen
      Formaldehyd ist ein farbloses, giftiges Gas – ein krebsverdächtiger Stoff, der schon in geringen Mengen die Schleimhäute reizt, Allergien auslösen kann und die Haut schneller altern lässt. Mit Wasser kombiniert wird Formaldehyd zur Desinfizierung, Fixierung und Konservierung eingesetzt. Vor allem in Deodorants, Shampoos, Handseifen und Nagelpflegeprodukten kommt Formaldehyd zum Einsatz. Während Formaldehyd in der Liste der Inhaltsstoffe sofort zu erkennen ist, verbergen sich Formaldehyd-Abspaltungen beispielsweise hinter folgenden INCI-Namen: Benzylhemiformal oder Diazolidinyl Urea. Formaldehyd kann Augen und Atemwege reizen und bei sensiblen Menschen Asthma auslösen.

      • Parabene
        Parabene sind synthetische Konservierungsmittel. Dazu gehören Butylparaben, Methylparaben, Propylparaben und Ethylparaben, die sehr häufig für Kosmetikprodukte verwendet werden. Es wird angenommen, dass an die 90% aller am Markt befindlichen Kosmetikprodukte eine Form von Paraben beinhalten. Parabene werden über die Haut aufgenommen und können in manchen Fällen allergische Reaktionen und Rötungen hervorrufen. Sie stehen aber weitaus mehr unter Verdacht, Auswirkungen auf das Hormonsystem des Körpers haben und ein möglicher Auslöser für Brustkrebs zu sein.

        • PEG
          PEG steht für Polyethylen Glykol. Auch bekannt als Carbowax oder Polywax und Lutrol. Die Kosmetikindustrie benutzt PEG für die unterschiedlichsten Anforderungen. PEG-100 Stearate dienen beispielsweise als Weichmacher, Emulgatoren und Feuchthaltemittel. PEG kann Hautreizungen und Entzündungen auslösen, Ekzeme verursachen, die natürliche Schutzschicht der Haut angreifen und dadurch durchlässiger machen.

          • Petrochemikalien
            Petrochemikalien sind Produkte aus Petrolium Rohmeterialien und/oder anderen Kohlenwasserstoffverbindungen. Von Petrochemikalien und ihren Beiprodukten, wie z.B. Dioxin, wird vermutet, dass sie für ernsthafte Krankheiten wie Krebs oder Hormonstörungen verantwortlich sein können.

            • Phthalate
              Phthalate sind eine bestimmte Gruppe der Petrochemikalien und werden verdächtigt störend in den Hormonhaushalt des Menschen einzugreifen. Sie können von der Haut aufgenommen werden und deren Schutzmechanismen beeinflussen. Außerdem wird angenommen, dass sie Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane schädigen. Phthalate kommen vorwiegend als Zusatzstoffe in Parfums vor um deren Duft auf der Haut länger haltbar zu machen.

              • Sodium Lauryl Sulphate (SLS)
                SLS ist ein sehr häufig verwendeter Wirkstoff in der gesamten Kosmetikbranche. SLS ist ein öl- und fettlösendes Tensid. Es wird als Dickmacher und Schaumbildner eingesetzt und daher gerne für Shampoos, Duschgels, Badezusätze und Zahnpasta eingesetzt. Selbst in Allzweck-Reinigern, Autowaschmitteln und Motorreinigern findet man SLS. Es kann Haut- und Augenreizungen sowie Entzündungen verursachen und zur Austrocknung der Haut führen, indem es den natürlichen Abwehrmechanismus angreift. In der Liste der Inhaltsstoffe von manchen Kosmetikprodukten - insbesondere bei Pseudo-Naturkosmetika - wird SLS gerne als Wirkstoff der Kokosnuss getarnt.

                • Synthetische Farbstoffe
                  Künstliche Farbstoffe sind oftmals der Auslöser von allergischen Reaktionen, Hautreizungen und Entzündungen. Man vermutet sogar, dass eine Verbindung zwischen bestimmten künstlichen Farbstoffen und Hyperaktivität bzw. der Aufmerksamkeitsstörung ADHS besteht.